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Die Kandidaten als Fussballminister für besondere Aufgaben und Chef des Fussballkanzleramtes

Ihr Spezialgebiet sind die ganz besonderen Aufgaben. Tätigkeiten, an welche sich sonst niemand ran traut. Unsere Special Forces tun Dinge, die fernab des menschlichen Horizonts liegen. Wir haben euch die vier tollkühnsten Kandidaten zusammengestellt. Wer ist euer Fußballminister für besondere Aufgaben und Chef des Fußballkanzleramtes?

Horst Hrubesch
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Horst Hrubesch


Aktuelle Position:
DFB-Sportdirektor
Spitzname:
Kopfball-Ungeheuer
Kultfaktor:
81%
Spaßfaktor:
69%

Video: Ein Hauch von Gold

„Manni Flanke, ich Kopf, Tor!“ – 3x Deutscher Meister, Sieger im Europapokal der Landesmeister, dazu noch Torschützenkönig mit 27 Toren in der Saison 1981/82. Horst Hrubesch, du tierisches Kopfball-Ungeheuer! Und alle HSV-Fans klatschnass: „Sag‘ mal weinst du, oder ist das der Regen, der von Deiner Nasenspitze tropft?“… Zum Vergleich: In der Saison 2016/2017 schaffte es die gesamte Hamburger Mannschaft auf gerade einmal 33 Treffer. Autsch. Zu dieser Zeit griff beim Hamburger SV noch ein Rädchen ins andere, die berühmte HSV-Uhr war nicht vom Aussterben bedroht. Hermann ist zwar erst 2003 geschlüpft, wäre aber wohl der glücklichste Dino von Hamburg gewesen. Und nicht Mobbingopfer der Maskottchen-Kollegen Emma, Hertinho, Jünter & Co. – Horst Hrubesch war schon immer jemand für besondere Aufgaben. Aber auch für besondere Momente. Sein Wort hätte Gewicht, auch als Fußballminister für besondere Aufgaben und als Chef des Fußballkanzleramtes. Da HSV-Urgestein Hrubesch nur interimsweise auf dem Schleudersitz des DFB-Sportdirektoren sitzt, macht ihn zum perfekten Kandidaten. Nicht wahr?


Heiko Westermann
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Heiko Westermann


Aktuelle Position:
Verteidiger Austria Wien
Spitzname:
HW4
Kultfaktor:
77%
Spaßfaktor:
64%

Video: HW4, HW4,…

Einst war Heiko Westermann ein schnöder Bundesliga-Profi. Konsequent, zuverlässig, durchschnittlich. Der 1,90-Schlacks war bekannt für seinen bedingungslosen Einsatz, aber auch für seine überschaubaren, technischen Fähigkeiten. Immerhin 27 Länderspiele hat der Innenverteidiger absolviert, geliefert hat er immer, mit ‚Höggschder Konzentration‘. In seiner Zeit beim HSV gab es einen plötzlichen Turnaround. Ein U-Turn aller erster Güte. Plötzlich war HW4 geboren – halb Mensch, halb Tier. „Ich bin HW4, du bist HW4, wir sind HW4 – und das bleiben wir!“ – mit Hilfe des Hamburger Rapper Elvis erlangte Westermann plötzlich Kult-Status. Facebook-Gruppen wurden gegründet, am Stammtisch diskutiert, HW4 gefeiert. Im März 2015 lies er nach einem Remis gegen Borussia Dortmund ordentlich Dampf ab: „Die ganzen Idioten, die ganzen Kritiker, die denken, sie haben den Fußball erfunden, die können mich mal. Ich habe hier immer meinen Arsch auf dem Platz hingehalten. Aber ich lasse mir meinen Namen nicht kaputt machen.“ Kurz darauf folgte der Abschied aus Hamburg und der Wechsel nach Sevilla. Der Hype ebbte nicht ab, HW4 ist Kult. Mehr als CR7?


Peter Neururer
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Peter Neururer


Aktuelle Position:
Trainer Vereinigung der Vertragsfußballspieler
Spitzname:
Peter der Große
Kultfaktor:
75%
Spaßfaktor:
72%

Video: Weisheiten Video: Neururer färbt sich die Haare blau

Seine Vita ist so bunt wie die Karriere von Nicolas Anelka: Aachen, Schalke, Hannover, Köln, Bochum, Duisburg,…ganz eindeutig, Peter Neururer steht auf Traditionsvereine. Und ist ganz eindeutig ein sturer Bock. Ein rauchender, sturer Bock mit Kuschelschnauzer. Den selbst ein Herzinfarkt im Juni 2012 konnte ihn nicht stoppen – denn 10 Monate später heuerte er beim VFL Bochum an. Nicht als Feuerwehrmann, sondern als Langzeitlösung. Inzwischen ist der rauchfreie Neururer Trainer des diesjährigen Proficamps der Vereinigung der Vertragsfußballspieler. Die nächste Aufgabe wartet aber bereits – der Posten des Fußballministers für besondere Aufgaben und Chef des Fußballkanzleramtes ist zu vergeben. Sollte das klappen, wäre mal wieder Zeit für einen seiner berüchtigten Moonwalks. Erlebt hat der Paradiesvogel so ziemlich alles, nur eines blieb ihm stets verwehrt: Ein großer Titel! Das kann sich nun ändern. Hol dir das Ding, ‚Peter der Große‘!


Pierre-Michel Lasogga
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Pierre-Michel Lasogga


Aktuelle Position:
Stürmer Hamburger SV
Spitzname:
Lasagne
Kultfaktor:
64%
Spaßfaktor:
59%

Video: Adrenalin pur Video: Lasogga-Song

Ein richtig derber Holzfäller? Der letzte Hufschmied der Stadt? Ein Falkner oder Schäfer? Das alles könnte sein. Doch weit gefehlt. Pierre-Michel Lasogga ist der letzte lebende Sturmtank der Liga. Stopp: War der letzte lebende Sturmtank der Liga. Denn der HSV hat seine Lebensversicherung ausgeliehen – an Leeds United. Jetzt heißt es halt in England: Weißes Schlabber-Unterhemd raus, Relegation abwarten, Turbo zünden und den Leeds United retten. Oder in die Premier League schießen. Ob es in Leeds auch eine Uhr gibt, die zum Saisonendspurt Schnappatmung bekommt?! Vermutlich. Doch geht Lasagne als Fußballminister für besondere Aufgaben auch dahin, wo es weh tut? Eins ist sicher: Er ist da, wenn es drauf ankommt. Kein Wunder also, dass der kantige Mittelstürmer inzwischen Kultstatus besitzt. Kein Mann für 25 Tore, aber ein Typ, der da ist, wenn man ihn braucht. HSV-Investor Kühne beschimpfte ihn zwar jüngst als „Jahrhundert-Flop“. Beraterin und Mutter Kerstin Lasogga kackte den Milliardär aber postwendend ebenfalls ans Bein. Geil! Und Pierre-Michel? Der kuschelt sich Wochenende für Wochenende schön in seinen Trainingsanzug ein. Hamburg, Leeds, Mailand oder Madrid. Decke über die Beine. Und wartet nun auf den 46. Spieltag!!! Auf seine nächste besondere Aufgabe! Ist das nicht sogar mehr wert als 20 Saisontore? Schon Hitzewallungen & Schweißausbrüche, lieber Klaus-Michael Kühne?


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