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Die Kandidaten als Fußballminister für Finanzen

Geld regiert bekanntlich die Welt. Daher ist der zukünftige ‚Meister der Münze‘ einer der wichtigsten Minister im Kabinett. Ein gewiefter Taktiker, der ausgebuffte Analyst, ein cleverer Investor - wer ist eure Nummer 1 für das Amt des Fußballkanzlers für Finanzen?

Max Kruse
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Max Kruse


Aktuelle Position:
Stürmer Werder Bremen, Poker-Ass
Spitzname:
Maserati-Max
Kultfaktor:
63%
Spaßfaktor:
69%

Video: Flachwitz-Wasserschlacht Video: Kruse im Portrait Video: Kruse beim Poker

Die einen verprassen die Kohle mit rätselhaften Transfers, die anderen durch stümperhaftes Wirtschaften. Max Kruse hingegen, seines Zeichen Stürmerstar bei Werder Bremen, streicht bei der World Series of Poker mal eben im Vorbeigehen knappe 26.800 Euro ein. In seiner Sommerpause. Seiner Freizeit. So viele Transfereinnahmen schafft so manch etablierter Manager in einer gesamten Transferperiode nicht. Nicht der erste spektakuläre Coup des Pokerface. Bereits 2014 sicherte sich der ehemalige Nationalspieler bei ähnlicher Veranstaltung einen Gewinn von 36,494 Dollar. Der Junge macht ordentlich Kohle. Auf und neben dem Platz. All In, lieber Max!


Max Eberl
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Max Eberl


Aktuelle Position:
Sportdirektor Borussia Mönchengladbach
Spitzname:
Indianer am Niederrhein
Kultfaktor:
73%
Spaßfaktor:
61%

Video: Die schnelle Minute

Klein, drollig, sympathisch. Trotzdem schließt der Mann die fetten Mega-Deals ab. 17,1 Millionen für Marco Reus, 45 Millionen für Granit Xhaka und für 12 Millionen für Marc-André ter Stegen. Max Eberl hat nicht umsonst einen fantastischen Ruf in der Branche. Dass der ehemalige Rechtsverteidiger sich sogar den Verlockungen aus München widersetzen konnte und seinen Vertrag am Bökelberg bis 2022 verlängert hat, spricht für den gebürtigen Niederbayer. Und macht uns etwas glücklich. Eberl ist für die Borussia seit Jahren ein Sechser im Lotto. Für den gemeinen Fußballfan scheint es nicht allzu selten, als bestehe das gesamte Management der Borussia aus Mönchengladbach aus einer One-Man-Show. Das ist gewiss nur die halbe Wahrheit. Aber ein Loblied kann man auf den fleißigen Borussia-Manager ganz sicher singen. Weil er es drauf hat. Und weil er irgendwie knuffig ist, der Herr Eberl.


Heribert Bruchhagen
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Heribert Bruchhagen


Aktuelle Position:
Vorstandsvorsitzender HSV Fußball AG
Spitzname:
Betonharry
Kultfaktor:
61%
Spaßfaktor:
64%

Video: Trio mit vier Leuten Video: Bruchhagen stichelt gegen Hoeneß

Heribert Bruchhagen hat in seiner Amtszeit beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt so unfassbar oft und gebetsmühlenartig an die wirtschaftliche Vernunft des Vereins appelliert, dass inzwischen jeder SGE-Anhänger ein disziplinierter und zuverlässiger Ökonom sein müsste. Dass dem nicht so ist, beweisen die Blocks 36-40 der Commerzbank-Arena doch recht eindrucksvoll im regelmäßigen Zweiwochentakt. So viel Bier, Äppler und Apfelwein-Cola ist aus wirtschaftlicher Sicht vermutlich nicht nach Heriberts Geschmack. Aber wir schweifen ab. Der passionierte Kaufmann Bruchhagen führt nicht nur ein eisernes Regime, er weiß auch einen Verein in finanziellen Schieflagen wieder in ruhigere Fahrwasser zu manövrieren. Und ihn dort auf Platz 13 der Tabelle zu zementieren. Beim nächsten Versuchsobjekt, dem Hamburger Sportverein, deutet vieles auf Zement rund um Platz 16 hin. Jahr für Jahr. Auch eine Kunst. Aber auch nicht Thema. Heribert Bruchhagen ist ein cooler Typ, 1A*-Manager und ganz sicher ein Top-Kandidat als Fußballminister für Finanzen 2018. Oder?


Ralf Rangnick
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Ralf Rangnick


Aktuelle Position:
Sportdirektor RB Leipzig
Spitzname:
Professor
Kultfaktor:
67%
Spaßfaktor:
58%

Video: „Ohne Businessplan geht es nicht“

Fünf Jahre Hoffenheim, seit 2015 bei RasenBallsport Leipzig. Man könnte meinen, Ralf Rangnick hat einen seltsamen Fetisch für Mäzene entwickelt und kommt davon ohne Therapie nicht mehr los. Einmal links statt rechts abgebogen, die falschen Freunde kennengelernt und schon auf der schiefen Bahn, kommt man von dem Stoff nicht mehr los. IT-Security und Brause. Natürlich tut man Ralf Rangnick damit Unrecht, denn was „Der Professor“ seit gut 20 Jahren an hochprofessioneller Arbeit auf und neben dem Platz abliefert, ist allererste Sahne. Jeder Verein kann sich glücklich schätzen, einen solchen Mann in seinem Management zu wissen. Rangnick steht für Vision plus Kontinuität und hat einen immensen Anteil am heutigen Erfolg von Hoffenheim und Leipzig. Ganz großer Sport, Herr Professor. Als Belohnung winkt der Posten des Fußballministers für Finanzen…


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