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Die Kandidaten als Fussballminister für Bildung und Forschung

Fußball spielen ist das eine, das wahre Leben jedoch oftmals etwas anderes. Unsere Kandidaten zum Fußballminister für Bildung und Forschung schauen über den Tellerrand und vermittelen Werte fernab des runden Leders. Von diesen Erfahrungen können wir alle lernen, uns auch gerne ein Scheibchen abschneiden. Doch wer beeindruckt euch am meisten? Ab zur Wahl...

Thomas Broich
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Thomas Broich


Aktuelle Position:
Spitzname:
Mozart
Kultfaktor:
68%
Spaßfaktor:
61%

Video: Tom meets Zizou – Trailer Video: Broich im Sportstudio

Thomas Broich ist so ganz und gar nicht der typische Fußball-Profi. Mit einem unfassbaren Talent gesegnet, galt der schmächtige Broich lange als einer der kommenden Superstars der Bundesliga. Auf dem Rasen wirkte er geschmeidig und elegant, wie Mozart auf seinem Klavier! Es sollte aber alles anders kommen. Dem begnadeten Zehner war das Business zu kalt und ungerecht, er verschmähte ein Mega-Gehalt und fing am anderen Ende der Welt ein neues Leben an. Sein Glück fand er schließlich im Ferienparadies Brisbane, einer Stadt in Australien. Dort wurde Broich nicht nur viermal australischer Meister, sondern auch zweimal zum Fußballer des Jahres gewählt. Fernab von Glitzer und Glamour hat er seinen Seelenfrieden gefunden. Dass sein Werdegang über Jahre verfilmt wurde, gipfelt in der großartigen Reportage „Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen“. Broich ist einen anderen Weg gegangen – er hat auf sein Herz gehört, nicht auf seine Geldbörse! Mit seiner Art zu leben und zu denken, eröffnet Broich neue Sichtweisen! Daher geht er als einer der Favoriten in das Rennen um den Posten des Fußballministers für Bildung und Forschung!


Thomas Hitzlsperger
© Imago

Thomas Hitzlsperger


Aktuelle Position:
Mitglied des Präsidiums (VfB Stuttgart), Fussball-Experte
Spitzname:
The Hammer
Kultfaktor:
64%
Spaßfaktor:
59%

Video: Hitzelsberger über sein Outing Video: Hitzelsberger über seine Homosexualität

Homosexualität im deutschen Fußball – lange Zeit handelte es sich dabei um ein Tabu-Thema. Noch heute gehört ein Outing von Spitzensportlern der Seltenheit an – zu groß die Angst vor gesellschaftlicher Ächtung, zu unvorhersehbar die Reaktion von Freunden und Familie. Laut einer Umfrage des Berliner Marktforschungsinstitut Dalia aus dem Jahre 2016 wird der LGBT-Anteil (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) in Deutschland auf etwa 7,4 Prozent geschätzt. Bei einer angenommenen Kaderstärke von 25 Mann entspricht das fast zwei Spielern pro Team. Bei einer statistischen Hochrechnung kann man daher von etwa 30-40 homosexuellen Profisportlern in der Fußball-Bundesliga ausgehen. Bekannt: Null! Einer der sich geoutet hat und mit Vehemenz und Sachlichkeit für Aufklärung, Sensibilisierung und Transparenz einsteht, ist Thomas Hitzlsperger. Seine imposante Rede im Rahmen einer Konferenz der FIFA und sein Einsatz im Kampf gegen Homophobie im deutschen Fußball sind mehr als bemerkenswert. Als „Botschafter für Vielfalt“ des deutschen Fußball-Bundes ist der hochreflektierte Münchner heißer Anwärter auf den Ministerposten für Bildung und Forschung! Könnt ihr euch einen besseren vorstellen?


Lothar Matthäus
© Imago

Lothar Matthäus


Aktuelle Position:
Fußball-Experte
Spitzname:
Loddar, Il Grande
Kultfaktor:
81%
Spaßfaktor:
72%

Video: Kleiner Ausraster Video: Verstehen Sie Spaß Video: WM-Held 1990

150 Länderspiele – Gigantisch! Inter Mailand, Bayern München, New York – Herausragend. Bundestrainer in Ungarn und Bulgarien – großer Kackmist! Viel zu oft tauchte der zweimalige Weltfußballer des Jahres im Klatschteil auf, viel zu selten konnte er nach seiner aktiven Karriere mit sportlichen Argumenten punkten. Matthäus war aufgrund seiner diversen Frauengeschichten, aber auch seiner schirr endlosen Versprecher das perfekte Opfer des Boulevard. „I hope, we have a little bit lucky and can win next year championship title“ oder „Wäre, wäre – Fahrradkette“ lassen sich nun mal auf den Titelseiten besser vermarkten als Autobahnmaut, Theaterkritiken oder Staubsauger-Tests! Loddar, jetzt kommt deine Chancen – als nächster Fußballminister für Bildung und Forschung! Strafe deine Kritiker Lügen, mach richtig Rabatz! Dann klappt es vielleicht auch noch mit der Karriere als Bundestrainer. Scheiß auf Hater, scheiß auf Neider, du bist Geiler!


Uli Borowka
© Imago

Uli Borowka


Aktuelle Position:
Buchautor, Redner, Keynote-Speaker
Spitzname:
Die Axt, Eisenfuß
Kultfaktor:
74%
Spaßfaktor:
55%

Video: Borowka spricht Klartext Video: Kampf gegen die Sucht

Um das Leistungsvermögen der Profis exakt zu steuern und immer weiter zu optimieren, stehen regelmäßige Puls- oder Laktatanalysen auf der Tagesordnung. Uli Borowka, seinerzeit einer der kompromisslosesten Verteidiger des Landes, genehmigte sich einen Kasten Bier, eine Flasche Wodka und eine Flasche Whisky am Tag. Als Profi. Und sägte mit klarer Birne und Urgewalt seine Mitspieler im nächsten Training trotzdem gepflegt um. Undenkbar in der heutigen Zeit, in denen intensive Leistungsdiagnostik an der Tagesordnung stehen. Inzwischen ist „Die Axt“ seit etwa 15 Jahren trockener Alkoholiker und gibt seine Erfahrungen und Erlebnisse an hilfesuchende Menschen weiter. In seinem Buch „Volle Pulle“ spricht er über sein Doppelleben als Profi und Alkoholiker. Faszinierend und erschütternd zugleich! Borowka hat alle Höhen und Tiefen eines Bundesliga-Profis mitgemacht und sein Leben zeitweise ordentlich an die Wand gefahren. Aus diesem Erfahrungsschatz heraus ist der ein perfekter Kandidat für das Amt des Fußballministers für Bildung und Forschung. Ihr habt die Wahl!


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